3 Super-Routinen für Lerngestalter:innen im Jahr 2026

Eine Frau am Tisch, die eine Müsli-Packung mit der Aufschrift Creative Superstar in der Hand hält.

2026 verlangt von Bildungsakteur:innen viel: Anpassungsfähigkeit, Haltung, Gestaltungskraft. Und gleichzeitig verlieren wir uns schnell im Reagieren, im Optimieren, im Funktionieren. Dieser Beitrag lädt dich ein, dir selbst drei Routinen zu schenken, als Anker für das, was dich im Kern ausmacht: deine Gestaltungskraft.

Futures Literacy Lab

Die Zukunft war schon immer ein faszinierendes, aber auch beunruhigendes Thema.
Ob Klimakrise, künstliche Intelligenz, politische Umbrüche oder gesellschaftlicher Wandel, wir leben in einer Zeit, in der sich Gewissheiten auflösen und neue Möglichkeiten rasant auftun. Viele Menschen empfinden diesen Zustand als Überforderung: Prognosen widersprechen sich, Krisen überlagern einander, und „Planbarkeit“ scheint ein Relikt vergangener Zeiten zu sein.

Warum Humor in Lernangeboten so wichtig ist

Collage aus lachenden Mündern

Lernen ist nicht nur ein kognitiver, sondern auch ein emotionaler Prozess. Inhalte werden nur dann wirklich aufgenommen und behalten, wenn sie mit Interesse, Motivation und positiver Stimmung verbunden sind. Nach der Instructional Humor Theory kann Humor genau hier ansetzen. Er kann Lernumgebungen angenehmer machen, Aufmerksamkeit erhöhen und eine Bindung zwischen Lehrenden und Lernenden fördern.

Spiele aktiv im Lernprozess erarbeiten – in 5 Schritten zum Spiel im Angebot

Spiele in Lerneinheiten, sei es ein Mathe-Quiz, ein Brettspiel oder ein Bewegungsspiel, kennen die meisten vor allem aus Vertretungsstunden oder den letzten noch zu füllenden Minuten eines Workshops. Für viele Lehrende und Lernende gehören sie eher in die Kategorie „Zeitvertreib“ als in den normalen Lernprozess.
Diese Haltung führt dazu, dass Spiele häufig als nette Abwechslung eingesetzt werden, ohne klare Verbindung zu Lernzielen. Dabei steckt in ihnen weit mehr.

Zukunftskompetenz: 5 Praxisideen mit Spekulativem Design

Ein Lernraum (z. B. Klassenzimmer oder Werkstatt), in dem sichtbar Zukünfte „gebaut“ werden – z. B. mit Moodboards, seltsamen Objekten, Schüler:innen, die an spekulativen Artefakten arbeiten.

Spekulatives Design ist ein innovativer Bildungsansatz, der mit möglichen (und oft unwahrscheinlichen) Zukunftsszenarien arbeitet. Ziel ist nicht das Finden von Lösungen, sondern das Infragestellen bestehender Annahmen. Es stellt Fragen wie: Was wäre, wenn…? und eröffnet dadurch neue Denk- und Diskussionsräume.

Kreativität als Einladung: Veränderung beginnt mit der richtigen Haltung

Frau mit großem Pfeil. Dazu eine Glühbirne als Symbol.

Kreativität ist weit mehr als ein Werkzeug – sie ist eine Haltung, die sich gegen Stillstand und starre Systeme stellt. Diese Haltung fordert uns auf, neue Wege zu gehen, anders zu denken und neue Perspektiven einzunehmen. Besonders für diejenigen, die spüren, dass Veränderung notwendig ist, aber noch nicht wissen, wie sie diese angehen sollen, kann Kreativität der Schlüssel sein.

Kreativität auf Knopfdruck? – Lernangebote entwickeln mit KI

Ein Finger drückt einen Knopf

Kreativität ist oft ein chaotischer, unvorhersehbarer Prozess – und gleichzeitig essenziell für die Entwicklung spannender Lernangebote. Doch was, wenn wir einmal feststecken oder uns die zündende Idee fehlt? Kann KI in solchen Momenten als kreativer Katalysator wirken?

NEUE Kreativität: Ein Wegweiser zur Entfaltung einer kreativen Denkweise

Kreative Grafik mit 4 Farbflächen

In einer Welt, die sich ständig verändert, ist Kreativität eine entscheidende Zukunfskompetenz – sowohl für Einzelpersonen, Lernende als auch für ganze Organisationen und Unternehmen. Doch wie können wir unsere kreative Denkweise gezielt entwickeln und fördern? Unser entwickeltes Modell NEUE Kreativität bietet eine strukturierte Methode, um genau das zu erreichen. Lass uns die vier Phasen dieses Modells genauer betrachten: Neugier, Experimentieren, Umdenken und Entwickeln.