Loslassen lernen

Aus Gesprächen mit verschiedenen Lerngestalter:innen wissen wir, dass es bestimmte Situationen gibt, in denen es einfach nicht vorangeht. Sei es der Druck von außen, fehlende Resonanzen oder zu viele Ideen gleichzeitig. Hinter vielen Situationen steckt oft nicht die fehlende Kreativität, sondern Perfektionismus.

Perfektionismus klingt zunächst nach etwas eher Positivem. Alles soll gut gelingen, nichts schiefgehen und am Ende soll ein möglichst perfektes Ergebnis stehen. Doch genau hier beginnt oft das Problem: Wer alles kontrollieren will, hält krampfhaft an Ideen, Plänen und Erwartungen fest. Nichts darf falsch sein. Abweichungen werden als Scheitern empfunden. Das Ergebnis ist nicht selten Erschöpfung, innere Leere und das Gefühl, sich selbst verloren zu haben.

Der Wunsch nach Perfektion verhindert häufig genau das, was er eigentlich erreichen will: Kreativität, Ideen und Entwicklung. Stattdessen entsteht Druck und Frustration.

Warum Humor in Lernangeboten so wichtig ist

Collage aus lachenden Mündern

Lernen ist nicht nur ein kognitiver, sondern auch ein emotionaler Prozess. Inhalte werden nur dann wirklich aufgenommen und behalten, wenn sie mit Interesse, Motivation und positiver Stimmung verbunden sind. Nach der Instructional Humor Theory kann Humor genau hier ansetzen. Er kann Lernumgebungen angenehmer machen, Aufmerksamkeit erhöhen und eine Bindung zwischen Lehrenden und Lernenden fördern.

Safe Spaces als Empowerment-Räume

Titelbild Blogbeitrag Safe Spaces: Zeichnung: Zwei Hände, die sich halten. Eine hell- die andere dunkelhäutig.

In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genaueren Blick auf das Konzept der Safe Spaces in Bildungskontexten. Wir erforschen, was einen Safe Space ausmacht und wie sie dazu beitragen können, eine lernförderliche Umgebung für alle Menschen zu schaffen.